He-La 17 Gruselakademie


Um dem verzweifelten Schulleiter Graf Dracula mit dem ersten schlechten Jahrgang auf seiner renommierten Gruselakademie zu helfen, machten wir uns auf den Weg ins weit entfernte Satigny im Kanton Genf. Dort lernten wir die Schüler und ihre Probleme kennen: Die Gruselpuppen Lorelei und Liselotte waren einfach viel zu herzig, die Gespenster Hanna und Hugo waren einfach zu tollpatschig, die Werwölfin Luna konnte sich nicht verwandeln, die Higgs Häx konnte wegen ihres Hitzgis keine Zaubersprüche aussprechen, die Mumien Mumi und E verwechselten ständig ihre Körperteile, der Geist Husch konnte nicht durch Wände gehen, dem Zombie Michael tat alles weh und die Horror-Clowns Howdy und Rowdy waren einfach viel zu lustig. Mit diesen Makeln hatten die angehenden Gruselgestalten keine Chance, die am Samstag stattfindende Prüfung zu bestehen. Die hilfsbereiten Wölfe scheuten natürlich keine Mühe um Graf Dracula und seiner rechten Hand Gärri zu helfen. Obwohl es einige Schwierigkeiten gab (unter anderem ein nächtlicher Angriff der Ghostbusters) waren bis am Freitag alle Schüler bereit für die Prüfung und Graf Dracula schmiss zuversichtlich eine grosse Fete. Niemand wusste jedoch, dass die Prüfung schon in der Nacht auf den Samstag stattfinden sollte und die Wölfe die Testpersonen waren. Sie wurden nämlich mitten in der Nacht geweckt und mussten durch eine Geisterbahn, die mit den jetzt grusligen Schülern besetzt war. Von der langen Nacht konnten sich die Wölfe während der vierstündigen Rückreise zurück nach Zürich erholen. Auf der Pestalozziwiese erhielten die Leiter erfreuliche Neuigkeiten: Alle Schüler hatten dank uns bestanden!

Wir hoffen, dass euch das Lager gefallen hat und wünschen euch noch schöne Ferien!He-La 17


 

Rheinfallmarsch 2017


Neun tapfere Friesen-Pfadis,-Pios und -Leiter stellten sich über das Wochenende einer harten Aufgabe: Die 48 Kilometer zwischen Höngg und dem Rheinfall in einer Nacht zu Fuss zurückzulegen. Das Ganze ging von halb neun Uhr abends bis sechs Uhr morgens und war in 5 Etappen aufgeteilt, zwischen denen wir uns mit Sandwiches, Suppe und heissen Getränken stärken konnten. Endlich angekommen, konnten wir eine etwas neblige Aussicht auf den Rheinfall geniessen und unsere schmerzenden Glieder etwas ausruhen. Das Highlight des Morgens waren die frischen Gipfeli, die man für alle Teilnehmer organisiert hatte. Um acht Uhr ging es dann wieder zurück nach Zürich, wo wir endlich den wohlverdienten Schlaf nachholen konnten.

Der Rheinfallmarsch war ein voller Erfolg und wir wollen uns herzlich bei der Pfadi SMN bedanken, die das Event organisiert hat und hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sein dürfen. Hoffentlich habt ihr euch gut erholt und ich bin mir sicher, dass die guten Erinnerungen länger bleiben als der Muskelkater!

Rheinfallmarsch Bild


 

So-La 17


Manchmal passieren Dinge, die man gar nicht erwartet. Wir dachten eigentlich, dass wir auf einer Seniorenreise durch die Geschichte Europas seien, als wir plötzlich von einem Wikingerstamm gefangen genommen und verschleppt wurden. Sie nahmen uns auf ihrem Schiff mit nach Island, wo sie ihre neue Siedlung an einem Fluss gegründet hatten. Zusammen mit den anderen Gefangenen, den Einheimischen, sollten wir ihnen beim Aufbau des neuen Dorfes helfen. Als die Wikinger das Dorf verliessen, um auf einen Raubzug zu gehen, nahmen wir die Isländer etwas genauer unter die Lupe und deckten auf, dass sie alle einer Gang angehörten, die von unserer alten Freundin Sandy K. Trutz angeführt wurde. Zusammen heckten wir einen Fluchtplan aus, der leider nach hinten losging. Einige Tage später wurden wir von isländischen Märchenfiguren kontaktiert, die uns um Hilfe gegen ihren grausamen König baten. Hilfsbereit, wie wir sind, stimmten wir natürlich zu und folgten den Kreaturen zu dem Schloss des Königs, welches jedoch durch viele Verteidigungsringe geschützt war. Bis in die tiefe Nacht hinein kämpften wir im Regen, nur um am Schluss herauszufinden, dass der König schon geflohen war. Am nächsten Morgen tauchte jedoch seine Garde wieder auf und forderte uns zum Kampf heraus. In einem weiteren Kampf gelang es uns, die Soldaten zu besiegen und das Land der Märchenfiguren aus den Fängen des Tyrannen zu befreien. Als Dank dafür halfen uns die Kreaturen Island zu verlassen und endlich wieder zurück nach Hause zu kommen.

Wir hoffen, dass euch das Lager trotz des vielen Regens Spass gemacht hat und freuen uns schon auf kommende Lager.

SRF Echo der Zeit über uns


 

Pfi-La 17


Das diesjährige Pfi-La war vermutlich das grösste in der Geschichte unserer Pfadi. Mit über 120 Wölflis, Pfadis und Pios machten wir uns auf den Weg ins Appenzellerland. Wir waren zuvor von verschiedenen Zeitungen als Journalisten angeheuert worden, um einen grossen Bericht für sie zu schreiben. Als wir von einem Überfall zweier Personen auf einen Zollbeamten erfuhren, die in Begleitung eines Krokodils die Grenze überquerten, machten wir uns sofort auf die Suche nach den Tätern, um als erste den Skandalartikel abzudrucken. Ein besonderer Ansporn war, dass der Zöllner sich sicher war, die Stimmen der Täter aus der Film- und Fernsehwelt zu kennen. Zum Glück befand sich in unserem Lagerhaus ein Restaurant, dass unter Promis sehr berühmt ist. Nach einigen Interviews konnten wir uns auf den Fitness-Blogger Nevas Kiplegday und die Schauspielerin Céleste Brownie als Hauptverdächtige festlegen. Natürlich hatten wir Recht, doch das Motiv der beiden war viel weniger grausam, als wir vermuteten: Sie hatten sich das Krokodil nur gekauft, um ihren leeren Garten zu füllen. 
Wir hoffen, dass es euch allen gefallen hat und freuen uns auf weitere spannende Abenteuer!
PS: Schaut doch bitte alle noch kurz bei der Fundkiste vorbei, falls ihr etwas verloren oder gefunden habt.


OP 2017


Unsere ältesten Buebe- und Meitlipfadis traten vor einigen Wochen zur Prüfung zum Oberpfadi an. Am ersten Wochenende fanden die schriftlichen und praktischen Prüfungen statt. Sie mussten beispielsweise Karten lesen, Knöpfe vorzeigen und Samariterkenntnisse vorweisen.

Das zweite Wochenende startete mit einem zweistündigen Marsch durch den Schnee von Hütten auf den Gottschalkenberg. Dort stellten wir einen „Berliner“ auf, in dem wir übernachteten. Kalt war die Nacht in der Tat, doch am Morgen erwartete uns eine Überraschung: ein All you can eat-Frühstück im warmen Restaurant. Müde und zufrieden reisten wir zurück und erhielten Bescheid, dass alle bestanden haben!!

Fotos unter korps-uto.ch